Ohnmacht, Kapitalismus, Zorn und Unrecht

Georg Schramm bekommt den Erich Fromm Preis verliehen und hält eine grandiose Dankesrede. Wer nicht so auf Akkordeon steht, kann bis zu 5:00 vorspulen. Schramm spricht mir mit seinen Anmerkungen zum Ohnmachtsgefühl und seiner Kapitalismuskritik immer mehr aus der Seele. Diese Themen und Gedanken spuken mir schon länger Kopf herum, aber kann sie noch nicht richtig fassen, um daraus einen Blogeintrag zu machen. Deswegen folgt jetzt erstmal hier eine lose Linksammlung mit Texten, die meiner Meinung nach äuerst lesenswert sind und sich im weitesten Sinne auf dem gleichen Gebiet bewegen:

Zorn – Europas erste Worte
Die von Schramm angesprochene Rede von Jutta Limbach zum Thema

Offener Brief von 51 Tatort-Autoren
Ein etwas verquerer offener Brief, der in vielerlei Hinsicht genau die gleichen Fehler begeht, wie sie in der Debatte um das Urheberrecht oft begangen werden: Pauschalisierungen, Wunschvorstellungen, Lebenslügen.

Eine Replik von 51 Hackern des CCC
Treffer. Versenkt.

Was es mit dem „geistigen Eigentum“ eigentlich auf sich hat und wie unsinnig das Leistungsschutzrecht ist, das die Verlage fordern, erläutert Thomas Hoeren, Professor für Informations-, Kommunikations- und Medienrechtler an der Universität Münster, sehr anschaulich im hörenswerten Interview der Woche im Deutschlandradio.

Im Räderwerk der Suchmaschinen
Ein Gedankenspiel zur Umsetzung des Leistungsschutzrechts.

Get the balance right
Johnny Haeusler fasst die ganze Debatte um das Radio-Interview mit Sven Regner zum Thema Urheberrecht sehr gut zusammen.

Bundesregierung will Intransparenz bei ACTA beibehalten
Ohnmacht.

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