The Day the Movies died

Wow, “The Day the Movies died” ist wirklich absolute Pflichtlektüre: Ich hab schon lange nicht mehr so einen scharfsinnigen, analytischen Artikel gelesen, bei dem ich das Gefühl hatte, dass jede Zeile den Nagel auf dem Kopf trifft. Mark Harris analysiert die Verschiebungen in der Filmindustrie, geht der Frage auf den Grund, warum Jahr für Jahr Sequel nach Sequel nach Prequel abgedreht wird und warum neue Ideen wie Inception trotz ihres Erfolgs bei Publikum und Kritikern nur ungerne produziert werden. Der Artikel ist ein thematischer Rundumschlag. Er fasst zusammen, was uns die nächsten beiden Jahre im Kino erwartet, geht kurz auf die Bedeutung des Startwochenendes für einen Film ein und erklärt dann noch sehr anschaulich, dass Ingredient branding (Stars, Regisseur, etc.) für Filme immer mehr in den Hintergrund gerät und statt dessen der Film an sich die Marke sein muss. Mitten drin dann eine Erklärung, warum alle Filme nur an der Zielgruppe “Männer unter 25 Jahren” ausgerichtet werden und warum sich das vielleicht doch gerade ändert, natürlich zum noch Schlechteren. Ich kann das auch gar nicht alles zusammenfassen, das würde dem Artikel nicht gerecht werden. Bitte einfach selber lesen und drüber nachdenken! Viel Spaß!

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